Wir sind Emos, na und?
Warum auch immer: Emos sind eine in der Gesellschaft eher unbeliebte Jugendkultur. Doch wir – 5 Emo-Freunde – stehen dazu, anders zu sein und fordern mit diesem Blog mehr Verständnis und Fairness!
Als erstes wollen wir euch erklären, was der Begriff Emo, mit dem wir uns bezeichnen, eigentlich genau bedeutet: Emo begann als Untergruppe des Hardcore Punk und zeichnet sich dadurch aus, Gefühle stark zu betonen und auszudrücken, meist Verzweiflung und Trauer. Das heißt, wir verstecken uns nicht, sondern zeigen, wer und wie wir sind, sodass sich die Jugendbewegung nicht mehr nur auf die Musik, sondern auch in der Kleidung und unserem Aussehen zeigt. Es ist eine Lebenseinstellung! Wir lassen Emotionen heraus, ohne sie zu verstecken und zeigen dies vor allem optisch. Denn Emos fallen vor allem äußerlich auf. Wir kleiden uns meist schwarz, färben uns die Haare bunt, bzw. haben farbige Strähnchen in den geglätteten Haaren, tragen Make-up vor allem an den Augen und peppen Details in Kleidung und Co mit bunten Sachen, wie Buttons von Hello Kitty, auf. Vielleicht werden wir deshalb auch nicht ganz ernst genommen, da wir optisch wie eine Mischung aus Gothics und Punks wirken, dafür aber sehr emotional und tiefgründig sind.
Doch wir haben als Emos genau die Einstellung gefunden, die uns gefällt und die zu uns passt und fordern einfach mehr Toleranz. Schön finden wir auch, dass sich in der Szene nicht nur Mädels schminken, sondern auch Kerle die Haare länger wachsen lassen und stylen, Make-up tragen und dennoch nicht schwul sind. Wir sind anders und wollen uns von der Allgemeinheit abheben, ohne kritisiert zu werden. Jeder ist so, wie er ist. Und so, wie Minderheiten immer und überall angegriffen werden, fordern auch wir mehr Gleichberechtigung und fragen uns ganz ehrlich, was an emotionalen Menschen eigentlich so schlecht ist!